Zu: „Der Bund der Vergessenden“ PNN 20.8.2011

Michael Wolffsohn fragt in seinem welthistorischen Blick auf den Brandenburger Weg, ob ich mich für meinen Glauben kreuzigen lasse. Das verletzt mich. Kreuzigen ist hierzulande nicht möglich. Es sei denn, man versteht jahrzehntelange Verleumdungen und Beleidigungen als moderne Form öffentlicher schmachvoller Hinrichtung.

Vieles kann ich ertragen, aber meinen Glauben hat noch niemand infrage gestellt. Selbst in der DDR-Diktatur wurde meine christliche Bindung nur selten als unnormal und dumm bezeichnet.

Ich weiß nicht, welchen Glauben Professor Wolffsohn bei mir erwartet. Mein christlicher Glaube will Friedfertigkeit und Gewaltvermeidung, Dialog statt Konfrontation, Aussöhnung statt Rache, Achtung der Menschenwürde und Respekt vor anderen Meinungen, Gerechtigkeit für die Menschen und die Natur. Dafür stehe ich und hoffe, dass mich niemand und nichts zwingen kann darin nachzulassen.

Manfred Stolpe

Sehr geehrter Herr General,
lieber Herr von Kirchbach,

Sie sind der Held des wiedergeborenen Brandenburgs!

Denn Sie haben es in größter Not gerettet und dabei zivil-militärische Zusammenarbeit begründet. Sie haben wichtige soziale Aufgaben angestoßen und viele zivilgesellschaftliche Aktivitäten gefördert.

Sie sind in Brandenburg und darüber hinaus eine hochgeachtete Persönlichkeit, von der noch viel erwartet wird!

Meine herzlichen Glück- und Segenswünsche zu Ihrem 70. Geburtstag verbinde ich mit großem Dank für Ihre Leistungen und der Hoffnung auf künftige Begegnungen.

Mögen Sie guter Gesundheit, mit frohem Mut und schönen Erfolgen die nächsten Lebensjahrzehnte erleben.

Herzliche Grüße und Gott befohlen

Ihr Manfred Stolpe