Ich glaube, dass fast jederMensch einen Orientierungspunkt hat. Für nicht wenige ist es die Existenzsicherung. Für andere ist es das Höherkommen um jeden Preis. Für manche ist es die Sorge um Kinder, Enkelkinder, um die Familie. So oder ähnlich sehen die Motive der Menschen aus.

Woran orientiert sich der Mensch in seinem Handeln? Glaubt er an eine Vorgabe?

Ich achte die Vorgaben, die Jesus Christus, der wirklich gelebt hat, gegeben hat. Er hat sie beschrieben und zugleich gewusst, dass man vom Weg abkommen kann, aber in seinem Bemühen um das Gute nicht nachlassen darf.

Zum Glück gibt es überall auf der Erde Menschen, die ihr Tun nach Gut und Böse unterscheiden. Anders ausgedrückt: Gott oder Teufel.

Das Gute zu tun, ist nicht nur für den Einzelnen wichtig, auch für das Zusammenleben der Menschen und für die Zukunft der Menschheit.

Daran glaube ich.

Manfred Stolpe

Seit 60 Jahren reise ich durch das Land Brandenburg. Besonders die Dörfer haben es mir angetan. Sie sind sehr unterschiedlich. Es gibt Straßendörfer, Runddörfer, Haufendörfer, äußerlich reiche und arme Dörfer. Doch ein Merkmal haben sie fast alle: ihr Kirche. Weiterlesen

Rede anlässlich des „Weihnachtsplausch“ vor dem  Rotary Club Berlin im Schloss Köpenick am 14. Dezember 2015 Weiterlesen

23. September 2015 – es gilt das gesprochene Wort Weiterlesen

Als am 9. Mai 1688 am hellen Tage die Stadttore verriegelt und die Berliner durch ihre Meter hohe Mauer von der Außenwelt abgeschlossen wurden, ahnten viele, dass der Mann gestorben war, der schon zu Lebzeiten „der Große Kurfürst“ genannt wurde. Weiterlesen

„Frieden im Land“ – Veranstaltung der Städte Guben und Gubin am 8. Mai 2015

Der 8. Mai ist ein gut gewählter Tag für Ihre Veranstaltung „Frieden im Land“.  Deshalb bin ich gern Ihrer Einladung gefolgt, heute zu Ihnen zu sprechen. Weiterlesen

In meinen 30 Jahren im kirchlichen Dienst habe ich hautnah viele Bischöfe kennengelernt. Das waren sehr unterschiedliche Menschen. Ich erlebte starke Führungspersönlichkeiten, furchtlose Kämpfer, selbstbewusste Patriarchen, geschickte Diplomaten, einfühlsame Seelsorger und mitreißende Propheten. Allen gemein war, dass sie sich der besonderen Würde des Bischofsamtes bewusst waren und das auch deutlich machten. Weiterlesen

Herzlichen Dank für die Einladung zu Ihrer Geschichtsbörse, Herr Dr. Winkler. Wie Sie wissen, komme ich immer gerne in Ihr Haus, dessen Arbeit ich sehr schätze.

Ich schätze Ihre Arbeit und auch die Arbeit der Landesgeschichtlichen Vereinigung deshalb, weil sie Antworten geben auf die Frage, wer wir sind, was wir waren und woher wir kommen. Oder anders gesagt: warum die alte märkische Geschichte für unser Land Brandenburg so wichtig ist. Weiterlesen

Ich bin auch gekommen, weil mir als Zeitzeuge sehr daran liegt, die Bedeutung von Zossen-Wünsdorf bei der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung zu erinnern.

Vor 25 Jahren hat das Volk der DDR sein Selbstbestimmungsrecht wahrgenommen, dadurch die deutsche Einheit ermöglicht und die Rückgabe der Souveränität an Deutschland durch die Siegermächte bewirkt.

1989 brach sich die Unzufriedenheit der DDR-Bevölkerung Bahn. Die Forderungen nach Reisefreiheit, Meinungsfreiheit, Mitbestimmung, eine unabhängige Gerichtsbarkeit und eine effektive Wirtschaft wurden unüberhörbar. Von September bis Dezember 1989 gingen von Rostock bis Plauen, von Halberstadt bis Zittau jeden Montag Hunderttausende mit der Forderung nach einer besseren DDR auf die Straße. Und auch in der Zossener Dreifaltigkeitskirche sammelten sich viele Menschen zum Protest. Weiterlesen

Sie haben mich gebeten, heute an dem Tag, an dem Peter Macke 75 Jahre alt geworden wäre, zu seinen Ehren und zu seinem Gedenken zu sprechen.

Ich tue das mit großer Dankbarkeit für das was Peter Macke seit Anfang 1991 in seinen verschiedenen Funktionen – zunächst im Justizministerium, dann als Präsident des Verfassungsgerichts sowie des Oberlandesgerichts für den Aufbau der rechtsstaatlichen Justiz in Brandenburg geleistet hat. Weiterlesen